Was ist ein digitaler Fingerabdruck im Datenschutz?
Der digitale Fingerabdruck erstellt eine strukturelle Signatur eines Dokuments, die dessen inhaltliche Merkmale abbildet – kein einfacher kryptografischer Hash, sondern eine Darstellung, die Ähnlichkeitsabgleich ermöglicht. Im DLP-Kontext registriert das System Fingerabdrücke geschützter Dateien und vergleicht anschließend jede erfasste Datei damit; abgeleitete oder teilweise veränderte Fassungen des Originals werden markiert (Near-Duplicate-Erkennung). Stimmt der erfasste Inhalt überein, kann eine Richtlinie einen Alarm auslösen oder die Übertragung blockieren – unabhängig von Dateiname oder Metadaten. In Anexet ist dies eine Funktion innerhalb der Module Komplexe Suche und Blockierungsrichtlinien. Hash-Banken ergänzen den Fingerabdruck, indem sie byteidentische Kopien über kryptografisches Hashing erkennen.


















